So, wir sitzen fest. Mal sehen, wie lange... Die Aussicht ändert sich also nicht. Aber die Schelfeiskante ist ja auch ganz schön!
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Samstag, 7. Januar 2017
Freitag, 6. Januar 2017
70˚ 31.952' S 08˚ 08.494' W
Schwein gehabt! Als ich nach der Rückkehr zur Polarstern gestern Abend mal meine Ausbeute an Interviews durchging, fiel mir auf, dass ich noch ein bisschen mehr Material gebrauchen könnte. Glücklicherweise dauern der Container- und Kraftstoffaustausch zwischen der "Polarstern" und der Neumayer-Station ein bisschen länger und dank freundlicher Kollegen kann ich nochmal einen Tag lang hin!
Der Tag war dann auch sehr produktiv, mit einem der letzten Skidoos kam ich gegen 17 Uhr zurück. Gerade noch genug Zeit zum Abendbrot essen vor der traditionellen Punschparty auf der Schelfeiskante, bei der sich die Belegschaft von "Neumayer" von der "Polarstern" verabschiedet.
Gegen 20 Uhr wurden wir alle wieder zurück auf's Schiff gehieft, es lief "Time To Say Goodbye", das Schiff trötete und.... nichts. Wir sitzen fest. Die Eisschollen haben sich so verkantet, dass das Schiff sich kaum bewegen kann. Auch der Wind kommt gerade sehr ungünstig.
Ja, jetzt wird's spannend! Wann kommen wir weiter? Bleiben Sie dran!
Der Tag war dann auch sehr produktiv, mit einem der letzten Skidoos kam ich gegen 17 Uhr zurück. Gerade noch genug Zeit zum Abendbrot essen vor der traditionellen Punschparty auf der Schelfeiskante, bei der sich die Belegschaft von "Neumayer" von der "Polarstern" verabschiedet.
| Die Reste der Punschparty |
| Der Kran hebt uns zurück an Deck |
Gegen 20 Uhr wurden wir alle wieder zurück auf's Schiff gehieft, es lief "Time To Say Goodbye", das Schiff trötete und.... nichts. Wir sitzen fest. Die Eisschollen haben sich so verkantet, dass das Schiff sich kaum bewegen kann. Auch der Wind kommt gerade sehr ungünstig.
Ja, jetzt wird's spannend! Wann kommen wir weiter? Bleiben Sie dran!
Donnerstag, 5. Januar 2017
70˚ 31.952' S 08˚ 08.494' W
Jaaaaa! Wir hatten zwar schon einen Platz im Mehrbettzimmer in der Neumayer-Station reserviert bekommen, aber dann gab es auf einmal die Möglichkeit draußen zu schlafen. Also nicht ganz, sondern in einer Kabause, eine Mischung aus Wohnwagen und James-Bond-U-Boot. Mit einem kleinen Heizkörper geht's. Steffi weiss jetzt, dass ich schnarche...
Nach dem Aufstehen haben wir Interviews mit den Bewohnern der Neumayerstation gemacht und ab dem frühen Nachmittag haben wir mit zweien von ihnen die Gegend ein wenig erkunden dürfen.
Oh, Mann. Was soll man über diesen Tag schreiben? Dankedankedanke. Vielleicht lass ich mal die Fotos für sich sprechen...
Nach dem Aufstehen haben wir Interviews mit den Bewohnern der Neumayerstation gemacht und ab dem frühen Nachmittag haben wir mit zweien von ihnen die Gegend ein wenig erkunden dürfen.
Oh, Mann. Was soll man über diesen Tag schreiben? Dankedankedanke. Vielleicht lass ich mal die Fotos für sich sprechen...
Mittwoch, 4. Januar 2017
70˚ 31.952' S 08˚ 08.494' W
Wir sind da! Nach einer Nacht, in der sich die Crew durchs Eis gekämpft hat, haben wir am Schelfeis angelegt und die Antarktis betreten. Wahnsinn...
Das Begrüßungskomitee (neben den Leuten der Neumayer-Station) bestand aus einer Gruppe Kaiserpinguinkids, die erstmal schnatternd an der Eiskante gekuckt haben, was da passiert. Nach und nach wurden wir dann in einem kleinen Metallkasten mit dem Kran an Land gehoben.
Ein ganz frecher kleiner Adeliepinguin kam tatsächlich ein bisschen näher und hat dann alles und jeden (nicht im Bild) abgecheckt.
Mit dem Pistenbulli und einem Schlitten dahinter ging es durch das etwas wolkenverhangene Wetter zur Neumayer-Station. Man kann sie schon von der Anlegestelle aus sehen, dabei ist sie 17 km weit weg.
Dort bekamen wir direkt eine Tour durchs ganze Gebäude. Sehr beeindruckend und irgendwie absurd. Auf einmal wandert man in einem Haus herum, das so auch in einer Stadt stehen könnte. Steht es aber nicht, wie der Blick von der Dachterrasse verriet.
Steffi und ich dürfen hier schlafen. Toll.
Dienstag, 3. Januar 2017
70˚ 25.115 S, 08˚ 11.195 W
So! Schweinsgalopp zum Schelfeis! Wenn es mal so einfach wäre. Jetzt ist auf einmal alles voller Eis und wir können gar nicht so schnell fahren, wie wollen. Aber egal! Die Sonne könnte nur mal rauskommen.
In der Nacht erreichen wir wohl das Schelfeis und dann geht das Entladen los. Steffi und ich fahren zu Neumayer und verbringen dort die Nacht... Ach ja, kommen die Tierchen auch näher. Wir versuchen sie ran zu winken, hat aber bisher noch nicht geklappt.
In der Nacht erreichen wir wohl das Schelfeis und dann geht das Entladen los. Steffi und ich fahren zu Neumayer und verbringen dort die Nacht... Ach ja, kommen die Tierchen auch näher. Wir versuchen sie ran zu winken, hat aber bisher noch nicht geklappt.
| Zu weit weg: Robbi |
| Etwas dichter: die Pingis |
Montag, 2. Januar 2017
65˚ 57.961' S, 12˚ 14.678' W
So, das soll nun unser letzter Tag im ruhigen leeren Südpolarmeer werden. Wieder kommen wir tagsüber an vielen Eisbergen und Schollen vorbei.
Dann allerdings wieder alles leer, Schreibtischarbeit ist angesagt. Aber die Neumayerstation ist nun fest für übermorgen eingeplant. Der Abend ist wieder mal der schönste Teil des Tages. Da nimmt man sich einmal vor, früh ins Bett zu gehen. Naja...
Dann allerdings wieder alles leer, Schreibtischarbeit ist angesagt. Aber die Neumayerstation ist nun fest für übermorgen eingeplant. Der Abend ist wieder mal der schönste Teil des Tages. Da nimmt man sich einmal vor, früh ins Bett zu gehen. Naja...
Sonntag, 1. Januar 2017
68˚ 11.603' S, 08˚ 27.690 W
An Bord ist es wie überall, am Feiertag wird sich ausgeruht, spazieren gegangen und der Rest der inzwischen pappigen Knabbersachen unmotiviert weggefuttert. Natürlich nicht. Neujahr ist ein Arbeitstag und alle widmen sich in ihren kleinen Kämmerlein ihren Projekten.
Am Fenster unseres kleinen Kämmerleins ist auf der nur leicht angekräuselten See dieser schöne Eisberg vorbeigeschlurft. Er war ein bisschen weit weg, aber mit Teleobjektiv kriegt man ihn ein bisschen ran.
Ansonsten könnte ich uns an den Computern zeigen. Aber wer will denn das sehen? Ein frohes neues Jahr allerseits!
Am Fenster unseres kleinen Kämmerleins ist auf der nur leicht angekräuselten See dieser schöne Eisberg vorbeigeschlurft. Er war ein bisschen weit weg, aber mit Teleobjektiv kriegt man ihn ein bisschen ran.
Ansonsten könnte ich uns an den Computern zeigen. Aber wer will denn das sehen? Ein frohes neues Jahr allerseits!
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